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Informationen zu den bekannten Porzellanmanufakturen Europas

Etwas Porzellan-Geschichte

Die Herstellung von Porzellan wurde zuerst in China (ca. 100-200 n. Chr.) entwickelt; die Herstellungsmaterialien und -methoden wurden lange Zeit geheim gehalten. Chinesisches Porzellan besteht aus Kaolin (eine spezielle Tonart ohne Eisen), Petuntse (Feldspat, bzw. Glimmergestein), sowie feinem Quarz. Beim Brennprozess verbinden diese sich zu einem weißen, harten und glatten Masse.

Bereits nach dem 13. Jahrhundert wurde das chinesische Porzellan von Marco Polo entdeckt und nach Europa gebracht. Eine der ersten Stätte der Porzellanherstellung in Europa war Italien. Im 16. Jahrhundert wurde von den Medici in Florenz das so genannte " Medici Porzellan " hergestellt. Damals wurde es als Weichporzellan bezeichnet, weil der Hauptbestandteil die Erde von Vicenza war.
Im 17. Jahrhundert wurde dann auch in Frankreich ein anderes Weichporzellan hergestellt, das "Frittenporzellan"; ein glasiges Porzellan, das bei ca. 1000-1200° C gebrannt wurde.

Auch in Deutschland herrschte während dieser Zeit des Probierens und Versuchens keine Ruhe. Es entstanden zahlreiche Gefäße aus Steingut und Steinzeug. Im Jahre 1708 hatte Johann Friedrich Böttger in Sachsen (Meißen), Hartporzellan hergestellt. Bei seinen Versuchen eigentlich Gold herstellen zu wollen, hatte das geheimnisvolle Rezept der Porzellanmasse entdeckt, welches jedoch nicht lange geheim blieb.

Eine andere Art des Weichporzellans "Jasper Ware", wurde ab Mitte des 18. Jahrhunderts, von Wedgewood in England produziert. Darüber hinaus suchte man nach weiteren Wegen und Möglichkeiten Porzellan herzustellen.

Der wichtigste Ausgangspunkt hierzu, war natürlich das Frittenporzellan , auch "soft paste" genannt. Ersetzt wurden nur Bestandteile der Fritte (geschmolzenes Glas), durch andere Beimischungen. 1748 konnte Thomas Frye, künstlerischer und technischer Direktor von Bow im Osten Londons, ein neues Patent zur Porzellanherstellung unter Nutzung von Knochenasche anmelden (Bone China).

Ende des 18. Jahrhunderts gelang es dem englischen Gründer für keramische Produkte, Josiah Spode, durchscheinendes Knochenporzellan herzustellen. Diese Herstellungsmethode war erfolgreicher und effektiver als die bisherigen Versuche. Statt der Fritte verwendete er Knochenasche und dazu ein mineralisches Flussmittel. Es waren folgende Bestandteile: Kaolin, bildsamer Ton, Quarz, Pegmatit und Knochenasche.

Spode´s Technik ermöglichte ab 1817 die industrielle Herstellung von Fine Bone China.

Zu den besten und bekanntesten Porzellanmanufakturen Europas zählen heute mit Sicherheit: Fürstenberg Porzellan, Dibbern, Royal Copenhagen und Rörstrand.

 

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